Sicher hat schon jeder mal von QR-Codes in letzer Zeit gehört – oder zumindest (unbewusst) welche im Alltag gesehen. Denn QR-Codes haben aktuell einen riesen Hype im Marketingbereich.
Was ist ein QR-Code?
Ein QR-Code (QR steht für Quick Response, bedeutet “schnelle Antwort“) ist ein 2-dimensionaler Strichcode in Form eines Quadrates. Er kann von Smartphones fotografiert werden und mit Hilfe von Apps ausgelesen/erkannt werden.
Wofür verwendet man QR-Codes?
Die Anwendungsbereiche sind riesig und es können auch unterschiedlichste Daten hinterlegt werden. Ob einfach nur ein beliebiger Text, eine Telefonnummer zum direkten Anrufen oder SMSen, eine Webvisitenkarte mit kompletter Kontaktadresse oder eine Direktweiterleitung zur Webseite. Vieles ist möglich!
Die Codes können ganz einfach und kostenlos per Generator erstellt werden, es gibt aber auch Firmen, die einem bei diesem Dienst unterstützen.
Ein kostenloser Generator ist z.B. kaywa - hier gibt man ganz einfach die entsprechenden Daten ein und schon wird ein generierter QR-Code ausgespuckt.
Ich habe mal direkt einen für meinen Blog generiert. Probiert ihn doch einfach mal mit eurem Smartphone aus. Ein App-Anbieter ist z.B. i-nigma, die solch einen Barcode-Reader kostenlos anbieten.
Und wie setzt man QR-Codes am Besten im Marketing ein?
Wir selbst nutzen in der Arbeit auch schon QR-Codes, z.B. auf unseren Visitenkarten. Hier ist auf der Rückseite ein Code aufgedruckt. Wer ihn abfotografiert wird direkt auf unsere Webseite weitergeleitet.
Aber auch so habe ich schon oft Werbeplakate gesehen, die einen dazu aufrufen, den QR-Code zu fotografieren, um mehr Infos nachzulesen oder an Gewinnspielen teilzunehmen. Die meisten Codes werden für Direktweiterleitungen zu Webseiten oder Facebookseiten genutzt. Ich denke direkte Telefonnummern etc. sind nur auf Visitenkarten sinnvoll, oder an anderer Stelle wenn man direkten Kontakt mit einer Person aufnehmen soll.
Im Internet an sich finde ich QR-Codes allerdings für solche Aktionen weniger sinnvoll, da man am PC sitzt und ein Smartphone nutzen muss, um darüber wieder ins Internet zu kommen. Hier ist höchstens die Option des direkten Anrufens ganz nett – wobei ich marketingtechnisch eine Free-Call-Option via Internet für den Kunden eventuell ansprechender finde.
Für mich persönlich sind die QR-Codes eine tolle Sache, zwar nicht lebenswichtig, aber ein ganz netter Marketing-Gag. Solange es nicht maßlos übertrieben wird und an richtiger Stelle einen sinnvollen Einsatz findet. Wir nutzen sie eben auch auf Printmedien wie Visitenkarten oder Flyern.
Gadgetreport.de hat zu diesem Thema eine Blogparade gestartet und es machen viele Sponsoren wie z.B. Gutscheine.biz mit, damit viele Blogger sich mit dem Thema einmal befassen.


Und was haltet ihr von QR-Codes – nutzt ihr sie und wofür? Macht doch einfach auch bei der Blogparade mit!
